Artikel aus dem WWZ-Newsletter 04’2009
Die initiierte Serie von Gastprofessuren ist ein voller Erfolg und findet bei den Studierenden grossen Anklang. So meint beispielsweise Claudia Obrist, eine Masterstudentin, gefragt nach den besonderen Vorzügen dieser Lehrveranstaltungen:
„Mich interessieren grundsätzlich viele Bereiche der Volkswirtschaftslehre. Die Kurse zur Globalisierung und Internationalisierung der Wirtschaft sind daher für mich besonders interessant, weil sie ein ganzheitliches
Verständnis von komplexen Zusammenhängen unternehmerische, volkswirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Problemfelder erfordern.“
Die Studierenden stufen die Lehrveranstaltungen im Rahmen der Gastprofessuren als sehr anspruchsvoll ein. Fasziniert zeigen sich die Befragten dabei unter anderem von dem Umstand, dass sich äusserst komplexe Vorgänge mit dem richtigen Know-how, manchmal schon recht einfachen Formeln, offenbar gut modellieren lassen. So hob Frau Obrist als besonders positive Erfahrung aus einem Kurs hervor, dass durch die vermittelten Inhalte im ersten Moment teilweise kontra-intuitiv erscheinende Zusammenhänge mit relativ einfachen Modellen und ganzheitlichen Betrachtungsweisen gut erklärt werden können.
Das unterstreicht ein weiterer Student, der es überraschend und äusserst spannend zu erfahren fand, dass Freihandel unter bestimmten Umständen nicht zwangsweise zu einer Verschlechterung der globalen Verschmutzung führt, sondern die Umweltverschmutzung sogar verringern kann.
Auf die Frage, ob die angebotenen Kurse für die Studierende viel Neues gebracht haben, sagt die Studentin: „Ja, auf jeden Fall, nicht nur inhaltlich, sondern auch bezüglich der Art und Weise, wie in diesem Bereich tätige Ökonomen, insbesondere die Gastprofessoren, an wirtschaftliche Problemfelder herangehen. Die Modelle zu kennen ist das eine, aber auch die Denkweise zu verstehen, welche dahintersteht, scheint mir sehr wichtig zu sein.“
Nicht nur die Studierenden sind von dem Programm begeistert. Auch die geladenen Gastprofessoren schätzen das grosse Engagement von Prof. Weder im Bereich der Globalisierung - Internationalisierung der Wirtschaft und die für sie in vielerlei Hinsicht inspirierenden Gastaufenthalte sehr.
So erklärt Prof. Jones: „In Basel what is especially interesting to me stems from the close collaboration I have with Prof. Weder, who, inter alia, fills me in on the background work that the students at Basel have undertaken. This suggests to me topics and ways of talking about them that will hopefully complement their other studies. It is always a challenge to try to convey both old and new ideas that bear upon the issues of globalization, and the nature of interest is usually a bit different among students in Basel and those I meet elsewhere, not only here in Rochester but in visits of this kind in other places, especially various universities in Japan and China. Part of the reason is that the background studies the students have taken is different in each place. All in all, for me, teaching at the faculty of Business and Economics in Basel is a wonderful challenge, with, usually, quite rewarding consequences. ”
Und Prof. Taylor meint: “The reason I come to Basel is that the program allows me to teach students who are very interested in the environmental effects of globalization. The students have a wide variety of backgrounds and are different from the typical North American economics graduate student I normally teach. They have science backgrounds, backgrounds sometimes in law, and this adds to the teaching experience. The course is also a challenge for me as I try to distill in a relatively short series of lectures all that is known in the trade and environment area. I find it a both difficult and rewarding experience.”
Letzte Änderung: 14.10.2009








