Neue Stiftungsprofessur für Quantitative Wirtschaftsgeschichte

Prof. Dr. Mattia Fochesato

Prof. Dr. Mattia Fochesato. (Bild: zvg)

Der Ökonom Mattia Fochesato erforscht, welche Faktoren die Einkommens- und Vermögensverteilung langfristig beeinflussen. Das Rektorat der Universität Basel hat ihn zum neuen Assistenzprofessor in Quantitativer Wirtschaftsgeschichte/Cliometrie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ernannt. Finanziert wird die auf fünf Jahre befristete Professur durch die Max Geldner-Stiftung.

Prof. Dr. Mattia Fochesato ist zurzeit als Postdoctoral Associate an der New York University (NYU) Abu Dhabi in einer Forschungsgruppe des Wirtschaftshistorikers Robert C. Allen tätig. Im Herbstsemester 2018 wird er die Max Geldner-Assistenzprofessur in Quantitativer Wirtschaftsgeschichte/Cliometrie antreten.

Die in Basel domizilierte Max Geldner-Stiftung finanziert die auf fünf Jahre befristete Assistenzprofessur mit insgesamt 825'000 Franken. Sie stärkt damit den Bereich Wirtschaftsgeschichte an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die mit der Stiftungsprofessur die Betreuungsverhältnisse verbessern und einen Beitrag zur akademischen Nachwuchsförderung leisten kann.

Fokus auf Vermögensverteilung

Mattia Fochesato studierte Ökonomie an der Universität Siena, wo er 2013 promoviert wurde. Ein Fellowship der Earhart Foundation führte ihn 2012 als Visiting Scholar an die Stanford University. 2014–2015 weilte er mit einem Marie-Skłodowska-Curie-Fellowship am Institut d’études politiques (Sciences Po) in Paris. Zudem war er regelmässig Gastwissenschaftler am Santa Fe Institute in New Mexico.

Zu Fochesatos Schwerpunkten zählt die klassische Wirtschaftsgeschichte mit einem Fokus auf die frühe Neuzeit und auf Unterschiede zwischen Nord- und Südeuropa. Gleichzeitig forscht er zur Frage, welche Faktoren die Einkommens- und Vermögensverteilung auf lange Sicht beeinflussen.


Weitere Auskünfte

Prof. Dr. Aleksander Berentsen, Universität Basel, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Tel. +41 61 207 12 05, E-Mail: aleksander.berentsen@unibas.ch