Das Bachelorstudium

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät kennt ein Bachelorstudium, das die beiden traditionellen Bereiche „Betriebswirtschafslehre“ (BWL) und „Volkswirtschaftslehre“ (VWL) kombiniert und integriert. Während sich die BWL primär mit der Gestaltung und Lenkung von arbeitsteiligen Institutionen befasst, setzt sich die VWL mit dem Zusammenwirken von Individuen, Unternehmen und Staaten auf Märkten auseinander. Diese Trennung ist aber keine scharfe und führt dazu, dass sich beide Subdisziplinen methodisch und inhaltlich ergänzen und zum Teil ähnliche Fragestellungen behandeln. Die Disziplin der Wirtschaftswissenschaften als Ganzes stellt so eine Verhaltens-, Sozial- und Politikwissenschaft dar, die in der Lage ist, praktische und aktuelle Fragestellungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu diskutieren und zu beantworten.

Die Zielsetzung des Studiums besteht darin, ein analytisches und reflektiertes Herangehen an unternehmerische und gesamtwirtschaftliche Themen sicherzustellen. Dies bedingt eine konsequente Verbindung von Theorie und Praxis, da es ohne theoretische Grundlagen nicht möglich ist, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und geeignete Empfehlungen für Unternehmens- und Wirtschaftspolitik herzuleiten. Neben der Entwicklung eines soliden Verständnisses für wirtschaftliche Zusammenhänge sollen die Studierenden aber auch Gelegenheit haben, das Angebot anderer Disziplinen an der Universität zu nutzen - z.B. Recht, Geschichte, Mathematik, Physik, Philosophie, Psychologie oder Soziologie. Damit soll nicht nur die Fachkompetenz verbreitert, sondern auch die Sozialkompetenz erhöht werden. Auf diese Weise sind wir nicht zuletzt auch in der Lage, die Vorzüge der Universität Basel als „Volluniversität“ (sieben Fakultäten mit zum Teil mehreren Disziplinen) zum Nutzen unserer Studierenden umzusetzen.

 

 

Letzte Änderung: 18.06.2013