FV-57 | Ökonomische Effekte der Anpassung des Schweizer Wasserkraftregimes

Prof. Dr. Hannes Weigt, Moritz Schilliger

 

Energieökonomie

Ziele des Projektes:
Zielsetzung des Projektes ist eine Analyse der ökonomischen Effekte einer Anpassung des Schweizer Wasserkraftregimes weg von fixen Wasserzinsen hin zu flexibleren Strukturen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf die Effekte für verschiedene Stakeholder (Bund, Bergkantone, Mittelland) gelegt werden.

Mittels der vorhandenen Modellkapazitäten an der Uni Basel werden dabei verschiedene zukünftige Entwicklungsszenarien simuliert. Anhand der damit einhergehenden Einnahmen für die verschiedenen Schweizer Wasserkraftwerke, kann dann auf den Unternehmensgewinn und damit auf die Wasserzins- und Dividendenzahlungen geschlossen werden.

 

Realisierte Schritte:
Das Projekt hat im Herbst 2017 mit der Aktualisierung der Datenstruktur und der Anpassung des Schweizer Strommarktmodelles begonnen. Bis zum Frühjahr 2018 soll die Modellkalibrierung abgeschlossen sein. Anschliessend werden die verschiedenen Szenarien simuliert und die Abschätzungen der Finanzflüsse vorgenommen.

Dank des Projektes konnte zudem Zusatzfinanzierung im Rahmen des NFP 70 Projektes ‚The Future of Swiss Hydropower‘ gewonnen werden. Mit Kollegen der ZHAW, HTW Chur und Universität Genf kann daher der ursprünglich angedachte Projektrahmen erweitert werden und neben der Modellanalyse auch eine tiefere Analyse der ökonomischen Auswirkungen der Wasserzinsen durchgeführt werden.

Ergebnisse:
Aktuell liegen noch keine konkreten Ergebnisse vor.

 

Publikationen:
Zum Abschluss des Projekts sollen bis zum Sommer resp. Ende Jahr zwei Berichte verfasst werden:

·    Frühling/Sommer 2018: Zwischenbericht zur Auswirkung flexibler Wasserzinsen mit den quantitativen Abschätzungen

·    Ende 2018: Abschlussbericht zur Zukunft der Schweizer Wasserkraft mit umfassender Bewertung und Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen

 

Präsentationen und Konferenzen:
Die Szenarioanalyse ist als Beitrag für die 41. Konferenz der International Association for Energy Economics in Groningen eingereicht.

Zur Präsentation des Abschlussberichtes ist ein Workshop mit Stakeholder geplant.