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Foto: Monthira Yodtiwong

Krankenversicherung: Trotz Prämienanstieg relative Belastung konstant geblieben

Von Dr. Stefan Meyer mit Prof. Stefan Felder und Prof. Kurt Schmidheiny

Am 26. September berichtete Matthias Benz in einem Beitrag in der NZZ über eine Sonderauswertung, die wir exklusiv für die NZZ mithilfe von Helsana-Daten durchgeführt hatten. Sie zeigte, dass die Prämienlast der Versicherten über den Zeitraum 2016–2023 für alle Einkommensgruppen konstant geblieben war. Zwar stiegen die gezahlten Prämien über diese sieben Jahre um 11,9 Prozent pro Haushalt, doch nahmen im gleichen Zeitraum auch die Einkommen sowie bei den unteren Einkommen die Prämienverbilligungen im gleichen Verhältnis zu. Die relative Belastung blieb daher für alle Einkommensklassen weitgehend unverändert. Der Beitrag stiess bei Fachkollegen und in der Leserschaft auf grosses Interesse. Kritisiert wurden aber drei Aspekte der Sonderauswertung: Erstens würden die Einkommensklassen aufgrund des Haushaltseinkommen gebildet, ohne die Haushaltsgrösse zu berücksichtigen. Tatsächlich befinden sich in unserer Gruppe der mittleren Einkommen (45. bis 55. Perzentil) Einpersonenhaushalte, die wirtschaftlich sehr gut gestellt sind wie auch Familien mit Kindern, die wirtschaftlich herausgefordert sind. Zweitens sei die Kostenbeteiligung der Versicherten im Zeitverlauf ebenfalls gestiegen und müsste daher in die Untersuchung einbezogen werden. Drittens sollte die Prämienbelastung ins Verhältnis zum verfügbaren Einkommen und nicht zum Bruttoerwerbseinkommen gesetzt werden. Wir stimmen diesen Erwägungen zu und haben deshalb die Daten noch einmal vertiefter ausgewertet.

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