Wiederholungsprüfungen

Unter einer Wiederholungsprüfung versteht man den zweiten Prüfungsversuch einer nicht bestandenen Prüfung.

Wiederholungsprüfungen sind im Bachelor- und Masterstudium grundsätzlich nicht vorgesehen. Pflichtver­anstaltungen sollten Sie daher jeweils frühzeitig im Studium belegen, damit Sie diese im Falle eines Nichtbestehens vor Ende des Studiums ohne Verzögerung des Studiums nochmals belegen können. Gegen Ende des Studiums empfehlen wir Ihnen, gegebenenfalls zusätzliche Lehrveranstaltungen zu belegen, um zu verhindern, dass Sie wegen einer einzelnen nicht bestandenen Prüfung Ihr Studium um ein oder zwei Semester verlängern müssen.

Wiederholungsprüfungen im Bachelor-Grundstudium

Im Grundstudium werden allerdings für die ausschlussrelevanten Lehrveranstaltungen in den Modulen Wirtschaftswissenschaften I (10125 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre und 10130 Einführung in die Volkswirtschaftslehre) und Methodik I (23346 Statistik und 10135 Mathematik 1) Wiederholungsprüfungen angeboten. Diese Vorlesungen vermitteln Ihnen wichtige Grundlagen, die Sie für das Belegen von darauf aufbauenden Lehrveranstaltungen absolvieren müssen. Sollten Sie diese Lehrveranstaltungen trotz zweimaligem Belegen nicht bestehen, so führt dies zum Ausschluss vom Studium.

Wenn Sie eine Prüfung in den beiden Modulen im ersten Versuch antreten und nicht bestehen, so haben Sie die Möglichkeit, diese durch Teilnahme an der Wiederholungsprüfung zu bestehen. Erscheinen Sie nicht an der Wiederholungs­prüfung, so stellt dies keinen Prüfungsversuch dar und berechtigt somit auch nicht zu einem zusätzlichen Prüfungsversuch. Die Wiederholungsprüfungen finden vor Vorlesungsbeginn des folgenden Semesters oder am Anfang des folgenden Semesters statt.

Wiederholungsprüfung im Frühjahrsemester 2020

10135 Mathematik 1: 3. Juli 2020, 10.15 - 11.45 Uhr
Die Zuteilung der Prüfungsräume wird allen zugelassenen Studenten Ende Juni per E-Mail mitgeteilt.

6 KP-Wiederholungsprüfung im Masterstudium

 

Unter einer Wiederholungsprüfung versteht man den zweiten Prüfungsversuch einer nicht bestandenen Prüfung.

Um das Masterstudium nicht unnötig zu verlängern, wendet das Studiendekanat die sogenannte 6-Kreditpunkteregelung an. Eine Wiederholungsprüfung wird in einer Masterveranstaltung dann ausnahmsweise angeboten, wenn einer Studentin oder einem Studenten am Ende des Semesters

  • maximal 6 Kreditpunkte für den Abschluss  des Masterstuduiums fehlen und
  • wenn die fehlenden Kreditpunkte auf das Nichtbestehen von maximal einer Prüfung in diesem letzten Semester zurückzuführen sind.

Anträge für die Anwendung der 6-Kreditpunkteregelung sind im Herbstsemester bis spätestens 31. Januar und im Frühjahrsemester bis 31. Juli schriftlich an das Studiendekanat zu richten. Sind die Voraussetzungen für die Durchführung einer Wiederholungsprüfung nach der 6-Kreditpunkte-Regel erfüllt, so muss diese spätestens innerhalb der ersten zwei Wochen des folgenden Semesters durchgeführt werden. Sie kann mündlich oder schriftliclh erfolgen.